Häufige Fragen

<p>Die Abgrenzung zwischen öffentlicher und privater Abwasseranlage wird gemäß § 15 Abs. 3 der Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung (Abwassersatzung) geregelt. Demnach werden die Hausanschlussleitungen (Grundstücksanschlüsse) bis hinter die Grundstücksgrenze (max. 2 m) verlegt und am Ende ein Übergabeschacht errichtet. Der Übergabeschacht wird Teil der Grundstücksentwässerung. Sind Gebäude- und Grundstücksgrenze gleich, wird der Übergabeschacht unmittelbar vor die Grundstücksgrenze gesetzt und verbleibt im Eigentum des AZVD.    </p>
<p>Rechtzeitig vor Baubeginn sollte der Antrag auf Einleitung von Abwasser in die öffentlichen Abwasseranlagen (Schmutz- und/oder Regenwasser) beim Abwasserzweckverband gestellt werden. Wir überprüfen die Entwässerungsmöglichkeiten an Ihrem Bebauungsstandort und erteilen den Bescheid zur Einleitung. Anschließend erfolgt die Abstimmung zu den Standorten der Übergabeschächte für Schmutz- oder Mischwasser und gegebenenfalls für Regenwasser.<br />Danach beauftragen wir unsere vertraglich gebundene Baufirma mit der Ausführung.<br />Sind die Grundstücksanschlüsse verlegt und die Übergabeschächte gesetzt, sind auch definierte Höhen vorhanden und es kann mit dem Bau der Grundstücksentwässerung begonnen werden.</p>
<p>Für <b>Niederschlag</b>, bezeichnet als Wasser inklusive seiner Verunreinigungen, das infolge der Schwerkraft in flüssiger (Regen) oder fester Form (Hagel, Schnee, Graupel) aus Wolken auf die Erde fällt, oder sich direkt durch Kondensation (Tau) oder Resublimation (Reif) an Objekten absetzt und auf Grünflächen, Wiesen oder Feldern zeitnah versickert, fallen in der Regel keine Kosten an. Erst dann, wenn er auf überbauten und befestigten Flächen gesammelt sowie abgeleitet werden muss und durch private und öffentliche Abwasseranlagen fließt, entstehen Kosten.   </p>
<p>Sollten Sie Störungen an öffentlichen Abwasseranlagen feststellen, z. B. aus der Kanalisation austretendes Wasser oder einen Rückstau in Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage, dann informieren Sie bitte den Bereitschaftsdienst des Abwasserzweckverbandes Delitzsch unter der folgenden Telefonnummer: 034202 / 34 79 22</p>
<p>Die Eichung eines Wasserzählers ergibt sich aus dem Mess- und Eichgesetz (MessEG). Grundsätzlich unterliegen sämtliche Kaltwasserzähler, Wärmezähler, Warmwasserzähler und Zähler zur Messung des Strom- und Gasverbrauchs der Eichpflicht. Die Eichgültigkeit für Kaltwasserzähler beträgt dabei gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 1 (Anlage 7) der Mess- und Eichverordnung (MessEV) 6 Jahre.<br />Nicht jeder Wasserzähler ist für eine Eichung/Zulassung geeignet. Nur Zähler und Wasseruhren mit einer EWG-Zulassung oder einer nationalen Zulassung (MID) und der sich hieraus ergebenden Kennzeichnung sind für die Beglaubigung vorgesehen.</p>